Rechtfertigung

Luthers Verständnis der Rechtfertigung

102.

Luther gewann eine seiner grundlegenden reformatorischen Einsichten aus der Besinnung auf das Bußsakrament, vor allem mit Bezug auf Matthäus 16,19. In seiner spätmittelalterlichen Ausbildung war ihm das Verständnis vermittelt worden, dass Gott einem Menschen vergibt, wenn dieser seine Sünde in einem Akt der Liebe zu Gott über alles bereut. Auf einen solchen Akt würde Gott damit antworten, dass er dem Menschen seine Gnade und Vergebung von Neuem schenkt gemäß seinem Bund (pactum), der den Inhalt hat: »Dem, der tut, was in seinen Möglichkeiten steht, wird Gott seine Gnade nicht verweigern«35. Der Priester kann also nur erklären, dass Gott die Sünde des Büßenden bereits vergeben hat. Luther erkannte jedoch, dass Matthäus 16 genau das Gegenteil sagt, nämlich dass der Priester dem Büßenden die Gerechtigkeit zuspricht und dass der Sünder durch diesen Akt im Namen Gottes tatsächlich gerecht wird.

Klaus Mertes, Jesuitenpater
Öffentlich gestehen?

Die Diskretionszusage des Beichtgeheimnisses ist ein Signal der Barmherzigkeit. Sie lädt den Sünder ein, zu sprechen, ohne dass er sich damit automatisch dem Gericht der Öffentlichkeit ausliefert. Der Pranger funktioniert nämlich wie das vorgezogene und damit auch angemaßte „Jüngste Gericht“. Daraus folgt allerdings – auch theologisch – nicht, dass die Vergebungszusage ohne Zusage der Gerechtigkeit gegenüber dem Opfer erfolgen könnte und dürfte.

Aber auch die „Buße“ des Sünders einschließlich der möglichen und notwendigen Schritte gegenüber den Opfern seiner Tat muss nicht notwendig vor laufenden Kameras erfolgen – im Übrigen auch oft im Interesse der Opfer nicht.

Etwas ganz anderes ist es allerdings, öffentlich Verantwortung für das eigene Tun und Unterlassen zu übernehmen, zumal dann, wenn es der Sache nach ein notwendiger Bestandteil der Aufarbeitung von Schuld und Sünde ist. In besonderem Maße gilt das für amtliches, institutionelles Versagen. Das öffentliche Eingeständnis des Versagens gehört dann zur Übernahme der Verantwortung dazu. Die Alternative dazu wäre sonst das Totschweigen der Opfer und somit die Fortsetzung der Sünde.

Jesuitenpater Klaus Mertes ist Schuldirektor des Kollegs St. Blasien. 2010 setzte er sich als einer der Ersten für die Aufarbeitung von kirchlichen Missbrauchsfällen ein. Bild: Kolleg St. Blasien

Das Wort Gottes als Zusage

103.

Luther verstand die Worte Gottes als Worte, die schaffen, was sie sagen, und die den Charakter der Zusage (promissio) haben. Ein solches Wort der Zusage wird an einem besonderen Ort und zu einer besonderen Zeit von einer bestimmten Person zu einer bestimmten anderen Person gesprochen. Eine göttliche Zusage zielt auf den Glauben der betreffenden Person. Der Glaube umgekehrt ergreift, was zugesagt ist, als dem Glaubenden persönlich zugesagt. Luther bestand darauf, dass ein solcher Glaube die allein angemessene Antwort auf ein Wort göttlicher Zusage ist. Der Mensch ist aufgerufen, von sich selbst wegzusehen und allein auf das Wort von Gottes Zusage zu blicken und völlig darauf zu vertrauen. Weil der Glaube seinen Grund in der Zusage Christi hat, schenkt er dem Glaubenden volle Gewissheit seines Heils. Diesem Wort nicht zu vertrauen, würde bedeuten, Gott zu einem Lügner zu machen, oder zu einem, auf dessen Wort man sich zuletzt nicht verlassen kann. Darum ist der Unglaube in Luthers Sicht die größte Sünde gegen Gott.

104.

Die Relation zwischen Zusage und Vertrauen strukturiert nicht nur die Dynamik zwischen Gott und dem Büßenden im Bußsakrament, sondern auch die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen überhaupt in der Verkündigung des Wortes. Gott will mit den Menschen nicht anders umgehen als mit Worten der Zusage – auch Sakramente sind solche Worte der Zusage –, die Gottes rettenden Willen ihnen gegenüber zeigen. Umgekehrt sollen Menschen mit Gott nicht anders umgehen als im Vertrauen auf seine Zusagen. Der Glaube ist völlig von Gottes Zusagen abhängig; er kann den Gegenstand, in den Menschen ihr Vertrauen setzen, nicht selbst schaffen.

105.

Das Vertrauen in Gottes Zusage ist freilich kein Gegenstand menschlicher Entscheidung; vielmehr offenbart der Heilige Geist diese Zusage als vertrauenswürdig und schafft so den Glauben in einem Menschen. Zusage Gottes und Vertrauen des Menschen gehören zusammen. Beide Aspekte müssen betont werden: die »Objektivität« der Zusage und die »Subjektivität« des Glaubens. Luther zufolge offenbart Gott nicht nur göttliche Realitäten als Information, denen der Intellekt zustimmen muss; Gottes Offenbarung hat immer auch eine soteriologische Zielsetzung, die auf das Vertrauen und das Heil der Glaubenden gerichtet ist; sie empfangen die Zusagen, die Gott »für dich« gibt, als Worte Gottes »für mich« (pro me) oder »für uns« (pro nobis).

106.

Gottes eigene Initiative begründet die heilvolle Beziehung zum Menschen; darum geschieht Rettung aus Gnade. Das Geschenk der Gnade kann nur empfangen werden, und weil dieses Geschenk durch die göttliche Zusage vermittelt ist, kann es nicht anders als im Glauben empfangen werden und nicht durch Werke. Rettung geschieht aus Gnade allein. Gleichwohl betont Luther unaufhörlich, dass der gerechtfertigte Mensch im Heiligen Geist gute Werke tut.

Allein durch Christus

107.

Gottes Liebe zu den Menschen hat ihr Zentrum, ihre Wurzel und ihre Verkörperung in Jesus Christus. Darum wird das »allein aus Gnade« immer erläutert mit dem »allein durch Christus«. Luther beschreibt die Beziehung der menschlichen Person zu Christus mit dem Bild der geistlichen Ehe. Die Seele ist die Braut, Christus der Bräutigam, der Glaube ist der Ehering. Den Ehegesetzen entsprechend wird das, was dem Bräutigam gehört (die Gerechtigkeit), zum Besitz der Braut, und das, was der Braut gehört (die Sünde), wird zum Besitz des Bräutigams. Dieser »fröhliche Wechsel« ist Vergebung der Sünden und Heil.

108.

Das Bild zeigt, dass etwas Äußeres, nämlich die Gerechtigkeit Christi, zu etwas Innerem wird. Sie wird Eigentum der Seele, aber nur in der Gemeinschaft mit Christus durch das Vertrauen in seine Verheißungen, nicht unabhängig von ihm. Luther besteht darauf, dass unsere Gerechtigkeit etwas ganz Äußeres ist, weil sie Christi Gerechtigkeit ist, aber sie muss zu etwas gänzlich Innerem werden durch den Glauben an Christus. Nur wenn beide Seiten in gleichem Maß betont werden, wird die Wirklichkeit des Heils zureichend verstanden. Luther stellt fest: »Im Glauben selbst ist Christus gegenwärtig«36. Christus ist »für uns« (pro nobis) und in uns (in nobis), und wir sind in Christus (in Christo).

Die Bedeutung des Gesetztes

109.

Luther hat andererseits die Wirklichkeit des Menschen mit Bezug auf das Gesetz in seiner theologischen oder geistlichen Bedeutung wahrgenommen, also aus der Perspektive dessen, was Gott von uns fordert. Jesus bringt den Willen Gottes zum Ausdruck, wenn er sagt: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand« (Matthäus 22,37). Das bedeutet, dass die Gebote Gottes nur erfüllt werden in einer völligen Hingabe an Gott. Das schließt nicht nur den Willen und die entsprechenden äußeren Handlungen ein, sondern alle Aspekte der menschlichen Seele und des menschlichen Herzens wie Gefühle, Verlangen, Streben, also auch jene Aspekte der Seele, die entweder nicht unter der Kontrolle des Willens sind oder nur indirekt und teilweise durch die Tugenden.

110.

Im Bereich von Recht und Moral gibt es eine alte Regel, die intuitiv evident ist, dass niemand verpflichtet sein kann, mehr zu tun, als er oder sie zu tun in der Lage ist (ultra posse nemo obligatur). Darum waren im Mittelalter viele Theologen überzeugt, dass das Gebot der Gottesliebe auf den Willen begrenzt werden muss. Nach diesem Verständnis fordert das Gebot der Gottesliebe nicht, dass alle Bewegungen der Seele auf Gott gerichtet und ihm hingegeben sein müssen. Es ist vielmehr ausreichend, dass der Wille Gott über alles liebt (das heißt: will) (diligere deum super omnia).

111.

Luther argumentierte jedoch, dass es einen Unterschied zwischen einem rechtlichen und moralischen Verständnis des Gesetzes auf der einen Seite und einem theologischen Verständnis auf der anderen Seite gibt. Gott hat seine Gebote nicht den Bedingungen des gefallenen Menschen angepasst, vielmehr zeigt das theologisch verstandene Gebot der Gottesliebe die Situation und das Elend der Menschen. So schrieb Luther in der »Disputation gegen die scholastische Theologie«: »Geistlich verstanden tötet, bricht die Ehe oder stiehlt jemand [nur dann] nicht, wenn er weder zornig ist noch ein Begehren hat«37. In dieser Hinsicht wird das göttliche Gesetz nicht in erster Linie durch äußerliche Handlungen oder Akte des Willens erfüllt, sondern durch die Hingabe der ganzen Person an den Willen Gottes.

Teilhabe an der Gerechtigkeit Christi

112.

Luthers Auffassung, dass Gott bei der Erfüllung des Gesetzes die ganzheitliche Hingabe an ihn erwartet, macht verständlich, warum Luther so energisch betonte, dass wir gänzlich von der Gerechtigkeit Christi abhängig sind. Christus ist der Einzige, der Gottes Willen völlig erfüllte, während alle anderen Menschen in einem strengen, das heißt theologischen Sinn nur so gerecht werden können, dass sie an der Gerechtigkeit Christi teilhaben. Darum ist unsere Gerechtigkeit etwas Äußeres, sofern
es Christi Gerechtigkeit ist, aber sie muss unsere Gerechtigkeit werden, das heißt etwas Inneres, durch den Glauben an die Zusage Christi. Nur durch Teilhabe an der ganzheitlichen Hingabe Christi an Gott können wir ganz gerecht werden.

Alois Glück, Zentralkomitee der Deutschen Katholiken
Mehr geht leider nicht.

Mich bewegt seit langem der Satz von Joachim Bodamer: "Frei ist der Mensch, der es schafft, sich in seinem Leistungsstreben und in seinem Genussstreben selbst Grenzen zu setzen".

Die Kultur des rechten Maßes ist eine zentrale christliche Einsicht und Tugend und eine besondere Chance für unser Leben. Das gilt einerseits für das menschliche Leben schlechthin, das unbedingt schützenswert ist.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar" heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes. Die Menschenwürde ist der zentrale Maßstab für die Unterscheidung der Geister bei vielen Entwicklungen. Ich denke hierbei auch an alle Versuche, den Menschen immer leistungsfähiger, immer "perfekter" und immer "schöner" zu machen.

Das gilt aber auch für den notwendigen Wandel zu einer zukunftsfähigen Kultur. Ich werde nicht müde zu sagen: Unsere heutige Art zu leben ist nicht zukunftsfähig.

Wir brauchen eine Lebenskultur, die langfristig und in weltweiter Solidarität tragfähig ist, eine Kultur der Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit ist eine alle Themen und Lebensbereiche umfassende grundsätzliche Orientierung und ohne ein festes Wertefundament nicht realisierbar. In einer Gesellschaft mit dem Leitbild der Cleveren, in der als "dumm" gilt, wer nicht überall das Maximale für sich herausgeholt hat, in der nur akzeptiert wird, was mir persönlich nützt, kann Nachhaltigkeit nicht verwirklicht werden!

Der Weg der Nachhaltigkeit braucht auch ein anderes Leitbild als die Konsumgesellschaft. Dafür braucht es die Solidarität mit den Nachkommen und den Menschen in anderen Regionen dieser Welt. Nachhaltigkeit ist ein Leitbild, das in allen Religionen und Kulturen eine Heimat hat. Nachhaltigkeit ist damit eine umfassend "Navigations-Orientierung". Nachhaltigkeit sagt – in aller Lebensfreude – "Mehr muss es nicht sein ..."

Alois Glück ist Präsident des Zentralkomittees der deutschen Katholiken. Bild: zdk

113.

Weil das Evangelium uns verspricht: »Hier ist Christus und sein Geist«, vollzieht sich die Teilhabe an der Gerechtigkeit Christi nie, ohne dass wir unter der Macht des Heiligen Geistes sind, der uns erneuert. So sind Gerechtwerden und Erneuertwerden innerlich und untrennbar verbunden. Luther kritisierte zeitgenössische Theologen wie Gabriel Biel nicht, weil sie die verändernde Macht der Gnade zu stark betonten; im Gegenteil, er wandte ein, dass sie diese nicht stark genug betonten als Grundlage für jede wirkliche Veränderung im Glaubenden.

Gesetz und Evangelium

114.

Diese Veränderung kommt Luther zufolge in unserem Leben nicht zur Vollendung. Darum wurde für ihn ein anderes Modell, das Heil des Menschen zu erläutern, wichtig. Es stammt vom Apostel Paulus. In Römer 4,3 bezieht sich Paulus auf Abraham, von dem in Genesis 15,6 gesagt wird: »Abraham glaubte Gott, und es war ihm zur Gerechtigkeit gerechnet«. Paulus schließt: »Dem aber, der keine Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet« (Römer 4,5).

115.

Dieser Text aus dem Römerbrief enthält ein Bild aus dem Bereich des Forensischen: Jemand wird vor einem Gericht für gerecht erklärt. Wenn Gott jemanden gerecht erklärt, dann verändert das seine oder ihre Situation und schafft eine neue Wirklichkeit. Gottes Urteil bleibt nicht »außerhalb« des Menschen. Luther gebraucht dieses paulinische Modell oft, um zu betonen, dass die ganze Person von Gott angenommen und gerettet ist, auch wenn der Prozess der inneren Erneuerung des Menschen hin zu einer Person, die Gott ganz hingegeben ist, in diesem irdischen Leben nicht zum Ende kommen wird.

116.

Als Glaubende, die im Prozess der Erneuerung durch den Heiligen Geist sind, erfüllen wir das Gebot Gottes, ihn mit ganzem Herzen zu lieben, noch nicht völlig; daher werden wir der Forderung Gottes nicht gerecht. Darum wird uns das Gesetz anklagen und als Sünder identifizieren. Mit Bezug auf das theologisch verstandene Gesetz glauben wir, dass wir noch Sünder sind. Aber mit Bezug auf das Evangelium, das uns verheißt: »Hier ist Christi Gerechtigkeit«, sind wir gerecht und gerechtfertigt, weil wir der Zusage des Evangeliums glauben. Das ist Luthers Verständnis des Christen, der zugleich Gerechter und doch Sünder ist (simul iustus et peccator).

117.

Hier handelt es sich nicht um einen Widerspruch, denn wir müssen zwei Relationen des Glaubenden zum Wort Gottes unterscheiden: die Relation zum Wort Gottes als Gesetz Gottes, insofern es den Sünder verurteilt, und die Relation zum Wort Gottes als dem Evangelium Gottes, insofern Christus uns erlöst. Mit Bezug auf die erste Relation sind wir Sünder, mit Bezug auf die zweite gerecht und gerechtfertigt. Die zweite Relation ist die die andere überragende. Das heißt, dass uns Christus in einen Prozess der dauernden Erneuerung führt, wenn wir seiner Zusage, dass wir in Ewigkeit gerettet sind, trauen.

118.

Hier liegt der Grund, warum Luther die Freiheit des Christen so stark betont hat: die Freiheit, von Gott aus Gnade allein und allein durch den Glauben an die Zusagen Christi angenommen zu sein; die Freiheit von der Anklage des Gesetzes durch die Vergebung der Sünden, und die Freiheit, dem Nächsten spontan zu dienen, ohne Verdienste zu suchen. Der gerechtfertigte Mensch ist natürlich verpflichtet, Gottes Gebote zu erfüllen, und er wird das tun unter dem Antrieb durch den Heiligen Geist. So hat Luther im Kleinen Katechismus erklärt: »Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass . . .«, und dann folgen die Erläuterungen der Zehn Gebote.38

Irmgard Schwaetzer, Präses der Synode der EKD
Darf die Freiheit wohl grenzenlos sein?

Selbstverständlich ist die Freiheit grenzenlos. Jedenfalls, wenn sie als die Freiheit verstanden wird, die nach dem Neuen Testament eine Gabe Gottes ist (Galater 5,1): Zur Freiheit berufen sind alle Menschen.
Mit dieser Freiheit korrespondiert unauflöslich auch eine Verantwortung, die des Menschen vor Gott. An dieser Stelle unterscheiden sich der Freiheitsbegriff der Reformation und der eines sich modern gerierenden Freiheitsverständnisses, das allzu häufig Freiheit von, aber selten Freiheit zu etwas sein möchte.

Es war wesentlich das neutestamentliche Freiheitsverständnis, das die Reformatoren zu einer Neubewertung des Freiheitsbegriffs inspiriert hat. „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ heißt es im 2. Korintherbrief (3,17). Gottes grenzenloser Geist wirkt für uns diese grenzenlose Freiheit. Und es ist dieser Geist, der uns aufrüttelt, auffordert, begabt zum Engagement, nicht zur Isolation in vermeintlicher Sicherheit.Das ist der Beitrag der reformatorischen Kirchen zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation, dass Freiheit nicht im Menschen seine letzte Begründung findet, sondern Freiheit ein Geschenk Gottes ist, das nicht verdient und erarbeitet, sondern nur als Geschenk angenommen werden kann. So verstanden feiern wir 2017 ein Fest grenzenloser Freiheit.

Dr. Irmgard Schwaetzer ist Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland.